Sonnenschutz ist für Kinder Pflicht

Sonnenschutz ist für Kinder immer Pflicht.

Kinderhaut ist sehr empfindlich.

Wenn dann der Sommerurlaub mit der Familie ansteht, an den Strand oder in die Berge, oder auch nur im Schwimmbad, ist es spätestens Zeit sich zum Sonnenschutz Gedanken zu machen. Eine gute Sonnencreme muss her. Ein Sonnenbrand ist unangenehm und mit Hautkrebs ist schließlich nicht zu spaßen.

Sonnerschutz, Sonnencreme, Kinder brauchen Schutz

Quelle: shutterstock

Für Kinder ist der Sonnenschutz noch viel wichtiger.

Medizinische Untersuchungen bestätigen, „Kinderhaut vergisst keinen Sonnenbrand“. Deshalb brauchen Kinder einen besonders wirksamen Sonnenschutz, am besten nicht nur im Sommerurlaub.

Die Haut von Säuglingen und Kleinkindern ist in den ersten Lebensjahren noch besonders empfindlich – auch und vor allem, wenn es um UV-Strahlung geht. Denn sie ist noch sehr dünn und der UV-Eigenschutz muss sich erst noch entwickeln. Mit wenigen Vorsichtsmaßnahmen können auch Kinder schönes Sonnenwetter in vollen Zügen genießen.

Hautärzte empfehlen dennoch, Babys und Kleinkinder bis zum Alter von zwei Jahren überhaupt nicht direkter Sonnenbestrahlung auszusetzen. Lassen Sie Ihr Kind im Schatten schlafen oder spielen und schützen Sie es auch dort zusätzlich mit leichter Kleidung und Sonnenhütchen.

Der Sonnen­schutz­faktor SPF steht für.

Der Sonnen­schutz­faktor (SPF = sun protection factor) gibt einen Anhalts­punkt dafür, wie lange man mit dem Mittel in der Sonne bleiben kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Er gibt an, wie stark das Produkt vor den Ultra­violett-B-Strahlen schützt, die Sonnenbrand und Haut­krebs verursachen können. Je höher der Faktor, desto länger. Beispiel: Wer nach eigener Erfahrung inner­halb von zehn Minuten eine rote Haut bekommt, sollte sich mit einem Produkt mit Faktor 20 zwanzigmal länger ungefährdet in der Sonne aufhalten können. Doch Achtung: Haut­ärzte raten, spätestens nach zwei Dritteln dieser „erlaubten“ Zeit in den Schatten zu wechseln.

Sonnenschutzmittel: Was Kinder gut schützt.

Jeder ungeschützte Aufenthalt unter Sonne erhöht das spätere Hautkrebsrisiko denn die Kinderhaut kann die Sonneneinstrahlung schlechter wegstecken als die Erwachsenenhaut. Mehrere Sonnenbrände können das Risiko vervielfachen. Für einen guten Sonnenschutz nutzen Sie eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (mindestens LSF 30)!. Welche tatsächlich gut sind wird regelmäßig getestet.

Ein paar einfache und wertvolle Tipps fürs Kind:

  • Alle Körperteile eincremen, auch die Füße.
  • Zwischen 11 und 15 Uhr direkte Sonneneinstrahlung vollständig meiden.
  • Sonnengerechte Kleidung, leichte, weite Kleidung und Hut mit breiter Krempe tragen. Oder spezielle UV-Schutz-Kleidung für Kinder nutzen.
  • Im Schatten auch Sonnenschutz auftragen.
  • Augen mit einer Sonnenbrille und oder Hut schützen.

Wer hätte es gedacht, beim Baden verschwindet der Schutz.  „Von dem Etikett „wasserfest“ sollten Freunde des kühlen Nass‘ nicht zu viel erwarten“, sagen die Warentester. Ein Sonnenschutzmittel darf sich „wasserfest“ nennen, wenn nach zweimal 20 Minuten Baden noch die Hälfte des ursprünglichen Schutzes vorhanden ist. Also, im Zweifel also doch wieder eincremen.

Lassen Sie sich unbedingt von Experten (Kinderarzt oder Apotheker) beraten. So macht der Sommerurlaub

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