Auf Traumrolle fürs Kind verzichtet

Cordula Stratmann hat für ihren Sohn auf Traumrolle verzichtet.

Unternehmen sollen flexible Arbeitszeiten ermöglichen.

Berlin – Die Schauspielerin und Kabarettistin Cordula Stratmann hat wegen der Geburt ihres Sohnes vor sieben Jahren eine Traumrolle ausgeschlagen. „Damals war ich auf dem Sprung in eine extrem tolle Serie. Ich war als Hauptdarstellerin eingeplant, hätte am Drehbuch mitschreiben dürfen – ein Angebot auf dem Goldtablett“, sagte die 49-Jährige dem Magazin des „Kölner Stadt-Anzeigers“ (Montagausgabe).

Während der frühen Schwangerschaft habe sie die Rolle zunächst angenommen. „Dann hatte ich plötzlich meinen Sohn im Arm und wusste: Nein, ich gehe definitiv keine hundert Drehtage aus dem Haus! Und habe abgesagt und in den Jahren darauf alles abgelehnt, was mich für längere Zeit aus der Familie rausgenommen hätte.“ Zu dem Preis, dass sie seither oft gefragt werde: „Wann sieht man Sie denn noch mal im Fernsehen?“

Arbeitgeber und Eltern gefordert.

Arbeitgebern empfiehlt die Schauspielerin, arbeitende Eltern zu unterstützen, etwa durch flexible Arbeitszeiten oder Home-Office-Tage. Väter und Mütter dagegen sollten lernen, dass sie im Beruf immer, für ihre Kinder aber niemals verzichtbar seien. „Familie-Sein ist das aufregendste, anspruchsvollste, komplexeste Unternehmen, das man sich im Leben vornehmen kann. Manager eines Weltkonzerns kommt erst danach“, sagte Stratmann.

(dts Nachrichtenagentur)

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